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 Die Vereinsgründung - der 3. März 1901

Acht Reichsmark - für dieses Geld kauften die Gründer des 1. Fußballclubs Bamberg 1901, die Bamberger Kaufleute Heinrich Stoffel, Franz Römer und Josef Nagengast,  den ersten Fußball aus Leder bei der Firma Anton Lederer in der Hauptwache. Das Geld hatten sie sich vorher bei einem Tarock-Abend verdient. Im Februar 1901 ist Fußball in Deutschland als "Fußlümmelei" verpönt. Fans des runden Leders werden sogar als "Landesverräter bezeichnet. Um so höher ist es den Gründungsvätern anzurechnen, dass sie im Fußball-skeptischen Bamberg Mitstreiter für die Ausübung dieses Sports fanden und gegen alle Widerstände ihren Traum vom eigenen Fußballverein Wirklichkeit werden ließen!

Der erste Vorstand des 1.FC Bamberg 1901

Ludwig Kirchgraber

(Vorsitzender)

 

Josef Nagengast

(Schriftführer)

 

Carl Weisschnur

(Kapitän)

 

Heinrich Stoffel

(Kassier)

 

Georg Hofmann

(Gerätewart)

 

Der erste Höhepunkt des neugegründeten Vereins

Am 29. September 1901 fand mit dem Spiel gegen den 1.FC Nürnberg das erste Fußballwettspiel des 1. FC Bamberg 1901 statt. Seitdem gilt der 1. FC Nürnberg auch als "Taufpate" des 1. FC Bamberg 1901, auch wenn es dieses Spiel selbst für die Nürnberger Wettkampfpremiere bedeutet. Die Begegnung wird von den Cluberern so ernst genommen, dass sie sich sogar in einigen Freundschaftsspielen vorher die nötige Spielpraxis holten.

Die Begegnung endete mit einem 2:0 oder 3:1 (die Chroniken sind sich diesbezüglich uneins) und war eine grandiose Werbung für den Fußballsport.

Im Rückspiel schlugen die "Kicker von der Noris" den 1. FC Bamberg 1901 auf der Deutschherrenwiese in Nürnberg mit 5:1.

 

Weitere Höhepunkte in den folgenden Jahren

In den Jahren von 1904 bis 1910 diente der 1.FC Bamberg 1901 anderen Vereinen als "Geburtshelfer". Mit Siegen über Fürth und Augsburg verschafft sich die Domreiter-Elf Respekt bei der Ligakonkurrenz.

Gegen den FC Erlangen erzeugt der 1.FC Bamberg 1901 einen Skandal. Als die Mannschaften am 20. November 1904 auf der Schillerwiese im Hain gegeneinander antreten ist von einer Schändung des "unverletzbaren Heiligtums" die Rede. Die "wüste und rauhbeinige Sportart" Fußball habe dort nichts zu suchen. So blieb es bei dieser einen Begegnung im Hain.

Am 3.Juni 1906 nehmen die Verantwortlichen des 1.FC Bamberg 1901 mit 80 Mark die bisher höchste Zuschauereinnahme ein. Das Spiel gegen Viktoria Aschaffenburg auf dem "Großen Infanterie-Exerzierplatz Breitenau" wurde von vielen Zuschauern besucht. Vor dieser beeindruckenden Kulisse verloren die Bamberger knapp mit 4:2 Toren.

 

Die Suche endet mit dem ersten eigenen Sportplatz

So groß die Erfolge der Bamberg Fußballer des FCs auch sind, sie haben noch immer keinen eigenen Sportplatz gefunden. Auf dem Viehmarktplatz am Heinrichsdamm führt dieser Umstand sogar dazu, dass vor dem Spiel mit Schaufeln und Eimern die Kuhfladen und Ziegenklöppeln aufgelesen werden müssen. Rutscht ein Spieler auf den Exkrementen aus, so wird er zum Gespött der Herumstehenden.

Die Odysee des 1. FC Bamberg 1901 endet am 17. Mai 1910 mit der Einrichtung des ersten eigenen Sportplatzes. Zur Einweihung tritt die berühmte Mannschaft von Smichow Prag gegen den FCB an. Der 1. FC Bamberg 1901 siegt in einem denkwürdigen Spiel mit 3:0 Toren.

 

Der 1.FC gehört zu Bayerns Spitze

Der Sieg gegen Smichow Prag verschafft dem 1.FC Bamberg 1901 ungeheures Renommeé. Ende Juni 1910 kommt es zum Aufeinandertreffen mit der SpVgg. Fürth (5:6). Am 14. August 1910 stellt sich der FC Bayern München vor tausenden Zuschauern auf der Schützenwiese vor. Mit dabei sind die berühmten Spieler Pekarna (bester Torhüter) und Gablonsky (internationaler Rechtsaußen). Der 1.FC Bamberg 1901 verliert mit 3:7 Toren. Als weitere Folge der neuen Stellung Bambergs wird der Verein der obersten Klasse Bayerns, der Ostkreis-Liga zugeteilt. Die Bamberger spielen nun auch gegen Spitzenvereine der Landeshauptstadt, wie den FC Bayern, den TSV 1860, dem FC Wacker und dem MTV München. Nach Siegen gegen Wacker München (7:1) und TSV 1860 (4:2) beendet der 1. FC Bamberg 1901 die Saison als Neunter. 

Der Niedergang und erste Abstieg

1911/12 muss der 1.FC Bamberg 1901 als Tabellenneunter in die Relegation. Neben dem 1.FC Bamberg 1901 treten dort der VfB Nürnberg, der MTV Augsburg, Concordia Nürnberg sowie der Meister der A-Klasse Ostmain Kickers Würzburg gegeneinander an. Bamberg verliert  und muss daraufhin den bitteren Gang in die A-Klasse Ostmain antreten. Die verwöhnten Bamberger Zuschauer bleiben aus und der 1. FC Bamberg 1901 schlittert in die erste schwere Finanzkrise.

Hintergrund der Finanzkrise war die teure Lizenz für die Ostkreis-Liga. Der Verein muss Reisen zu Auswärtsspielen gegen Nürnberg, Fürth, München und Augsburg selbst bezahlen. Deshalb wurde der damalige Mitgliedsbetrag um 50 Pfennig auf 1 Mark erhöht.

 Fußball während des 1. Weltkrieges

Am 26.Juli 1914, 2 Tage vor der Mobilmachung bestritt der 1. FC Bamberg 1901 noch ein Freundschaftsspiel gegen den VfB Nürnberg (2:4). Fünf lange Jahre pausiert der Fußball daraufhin.

Aber auch an der Front wurde Fußball gespielt. In der Festschrift "50 Jahre 1. FC Bamberg" vom 1. August 1951 heißt es, dass auch die an der Front stehenden Kameraden zu ihrem Fußballsport hielten und in de Soldaten-Mannschaften ihr Können zeigten. Unter ihnen waren Koch II, Scherer, Bäumel und Derra. Kistner und Bayer wurden nach München verschlagen und verstärkten die Reihen von Bayern München.

Der Wiederbeginn nach dem Krieg

Am 13.Februar 1919 trafen sich in der Polarbärbrauerei 26 Mitglieder zur ersten Versammlung des 1. FC Bamberg 1901 nach dem Krieg. Anfang Mai 1919 steigt das erste Nachkriegswettspiel, das der 1. FCB mit 6:1 Toren gegen die in Bamberg stationierte Fliegerschule gewinnt. Folgende Veteranen tragen dabei das lila-weiße Trikot: Torwart Hanno Röschlaub, Baptist Zier, Niko Schneider, Hans Bäumel, Hans Koch und Karl Herzig. Am Ende der ersten Saison stand nach einem 1:1 und einem 2:0 gegen Kickers Würzburg die Bezirksmeisterschaft in der A-Klasse und damit der Aufstieg in die Ligaklasse fest.

Die Fußballbegeisterung gipfelte in einer Rekordkulisse von 4000 Zuschauern am 22. Februar 1920 beim Spiel des 1.FC Bamberg 1901 gegen den 1.FC Nürnberg (1:6). Am 8. Juni 1920 empfängt der 1.FC Bamberg 1901 das Team von Vasas Budapest in Bamberg. Das Spiel endet mit einem ehrenvollen 1:1. Außerdem bleibt der ungarische Spieler Fernickel in Bamberg und wird als Spieler und Trainer des 1.FC der erste Ausländer im lila-weißen Trikot.

Die ersten Bamberger in einer Auswahlmannschaft

Als erste Spieler des 1.FC Bamberg 1901 werden zum 20-jährigen Bestehen des Vereins Niko Schneider und Torwart Heidenreich in die Auswahl Nordbayerns berufen. Außerdem steigt der Verein 1921 durch ein 3:0 gegen die zu Hause bis dato noch ungeschlagene SpVgg. Weiden in die Oberliga auf. Über 1000 Bamberger Bürger begleiten die Mannschaft Fahnen schwenkend und von Fackelnträgern eskotiert in das Vereinslokal  "Münchner Hof". Jeder Spieler erhält als Andenken ein silbernes Zigarettenetui. 

Am 17. April 1922 schlägt der 1.FC vor 3000 Zuschauern die Elf von Lausanne Sports mit 4:2. In der Oberliga-Verbandsrunde gelingt dem 1.FC mit einem 0:0 gegen den deutschen Meister 1.FC Nürnberg die Sensation. Leider geht diese Hochphase zu Beginn des Jahres 1923 zu Ende, die Bamberger verlieren plötzlich ein Spiel nach dem anderen und müssen somit nach einem 1:2 beim TV 46 Nürnberg aus der höchsten bayrischen Klasse absteigen.

In der darauffolgenden Saison ist die Euphorie immer noch groß. In Erwartung des Wiederaufstiegs reisen 600 Anhänger am 24. Februar 1924 zum vorentscheidenden Spiel der Kreisklasse  zum FC Michelau. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte wird dabei ein Sonderzug des 1. FC Bamberg eingesetzt. Leider schafft der FCB trotz eines 2:1-Sieges den Aufstieg in die höchste Spielklasse nicht.

 

Kuriositäten in den frühen Zwanzigern

Als nach dem Aufstieg in die oberste Spielklasse 1919 überlegt wird, wie man dem Ansturm der Besucher Herr werden kann, schlagen die FC-Verantwortlichen den Bau einer Tribüne auf der Schützenwiese vor. Als alle Vorbereitungen getroffen sind, zieht der Stadtrat seine Zustimmung zurück, da die Tribüne den Spaziergängern am Heinrichsdamm den freien Blick auf die Altenburg versperrt. 

Die rapide Inflation Anfang der 20er Jahre wirkte sich auch auf die Eintrittspreise aus: Anfang des Jahres 1923 war ein Sitzplatz für 80 bis 100 Mark zu haben, ein Stehplatz für 20  bis 60 Mark. Am 12. September 1923 erhöhten sich die Eintrittspreise auf 200 000 Mark für Schüler,      500 000 Mark für Mitglieder und 1 000 000 Mark für Nichtmitglieder.  Sitzplatz und nummerierter Stehplatz kosteten 1 500 000 Mark. 

 

 Höhepunkte vor der Machtübernahme 1933 und ein neues Stadion

Zum 25-jährigen Bestehen findet am 25. Juni 1926 ein Freundschaftsspiel gegen den Meister, die SpVgg Fürth, statt (2:6). Über 5000 Zuschauer sehen auf der Schützenwiese ein wahres Spektakel. Vor dem Spiel kreisen Flugzeuge des Bamberger Flugzeugbauers Messerschmitt über dem Sportplatz und werfen den Spielball und einen Blumenstrauß ab. Der Bürgermeister Luitpold Weegmann hält die Laudatio. Die Fürther Spieler reisen trotz rarer PKW in der damaligen Zeit mit Autos an, die mit grün-weißen Fähnchen geschmückt sind.

Am 12. September 1926 eröffnet der 1. FC Bamberg mit einem Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Nürnberg die neue sportliche Arena der Stadt - das Volkspark-Stadion.* 4000 Zuschauer sind in dem herrlichen Schmuckstück am Hauptmoorswald zum ersten Spiel zugegen. Die Nürnberger, mit dem Torwart Heiner Stuhlfauth, Hans Kalb, Georg Hochgesang uns Heiner Träg angereist, erreichen nur ein 2:2 gegen den FCB.

* Zur gleichen Zeit schließen sich in einem kleinen Dorf im 368 km entfernten Rotenhain im Westerwald einige Fußballbegeisterte zum VfB Rotenhain zusammen.

Da der 1. FC Bamberg noch vertraglich an die Schützenwiese gebunden ist, kann er erst vier Jahre später in den Volkspark umziehen. Den endgültigen Umzug forcieren die Stadtratsmitglieder durch eine List. Eine Straße über die Schützenwiese wird beschlossen, was zwangsläufig zum Umzug führte.

Das erste Spiel des 1. FC Bamberg im Volkspark steigt am 12. Oktober 1930 gegen den VfR Schweinfurt

Bis zur Machtübernahme 1933 spielt der 1. FC Bamberg zwar immer in der Spitzengruppe der Kreisliga Unterfranken mit, zur Meisterschaft und damit zum Aufstieg reicht es aber nie.

Der 1. FC Bamberg im dritten Reich und während des 2. Weltkriegs 

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten tritt der Fußball in Bamberg in den Hintergrund. Der 1. FC Bamberg spielt erstmals in der Kreisliga Frankenwald, da die Fußballbezirke den politischen Kreisen angepasst wurden.

Während des 2. Weltkriegs erreichte der Fußballsport in Bamberg das höchste Niveau. Der "Spieß" des in Bamberg stationierten Panzerregiments, Karl Schmidt, der auch für alle  Sportangelegenheiten des Regiments zuständig ist, wird für den 1. FC Bamberg begeistert. Von nun an führt er die besten Fußballer der Armee dem 1. FC zu, der sich im Herbst 1941 zur Teilnahme an den Verbandsspielen anmeldet.

Im Frühjahr 1942 wird der 1. FC Bamberg Oberfrankenmeister und steigt gleichzeitig in die damals höchste bayrische Klasse, die Gauliga auf. Karl Schmidt läuft inzwischen auch selber im lila-weißen Trikot auf. Nach dem Aufstieg verpflichtet der FCB den 44-fachen österreichischen Ex-Nationalspieler Ferdl Wessely als ersten Profitrainer (vorherige Trainerstation war das belgische Antwerpen). Der FC verstärkt sich mit Neuzugängen wie dem schussstarken Mittelstürmer Feix. Im März 1943 nach der Pflichtrunde findet sich der FC auf Platz 6 unter 11 Vereinen, darunter dem 1. FC Nürnberg, SpVgg Fürth, Schweinfurt 05 und Kickers Würzburg.

Am 1. August 1943 wird der 1. FC Bamberg zum neuen Meister der "Bayrischen Ostmark". Zur neuen Saison wechseln "Männe" Kästner von Tennis Borussia Berlin und Klaus Müller von Eintracht Trier an die Regnitz - weitere Topspieler für den FCB. Mit dem 17-jährigen Torwart Kurt Then und dem Verteidiger Kuno Krügel behaupten sich auch zwei gebürtige Bamberger auf diesem Top-Niveau. Auch der ausgezeichnete Holländer Verhoeven (1. FC Mechelen) und der "geborene" Außenstürmer Fritz Wilde verstärken den FC. Wilde bildet mit "Männe" Kästner ein unschlagbares Paar auf dem linken Flügel. Die SpVgg Fürth wird mit einem 3:1-Sieg weggefegt, am 14. November 1943 wird der 1. FC Nürnberg mit dem gleichen Ergebnis nach Hause geschickt (in den Reihen des FCN stehen der spätere Bamberger Torwart Hans Schäfer, der blutjunge Max Morlock und die nach dem Krieg nach Bamberg gewechselten Georg Neubert, Erich Herder und Ernst Luther. Im Rückspiel schlägt der FCN die Bamberger mit 12:1 - wobei zu diesem Spiel alle Panzersoldaten ins Feld berufen worden sind, was die Bamberger Reihen stark dezimierte. Der FCB wird in diesem Jahr Zweiter der nordbayrischen Gauliga.

Das letzte Spiel vor Kriegsende bestreitet der 1. FC Bamberg 1901 am 28.Januar 1945 gegen den VfB Coburg, das der 1. FC mit 12:2 gewinnt.

Kuriositäten in den Kriegstagen

Mit dem Fortgang des Krieges wird das Fußballspielen auch immer beschwerlicher. Als der 1. FC Bamberg im September 1943 bei der BSG Neumeyer Nürnberg antritt, ist der Platz nach einem Bombenangriff von Bombentrichtern übersät. Auch ein Spiel beim FC Schweinfurt 05 muss wegen der Gefahr von Luftangriffen abgebrochen werden.

 In der Festschrift "50 Jahre 1. FC Bamberg" vom 1. August 1951 steht, dass die Domreiter-Elf sogar auf dem Atlantik während des Krieges für Furore sorgte! In der Zeitung "Soldat am Atlantik" vom 9.3.1944 ist ein Steckbrief über die "Domreiter-Elf" vom 1. FC Bamberg.

Der 1. FC Bamberg von 1945 bis  1949

Am 5. August 1945, drei Monate nach der deutschen Kapitulation, findet das erste Fußballspiel des 1. FC Bamberg nach dem 2. Weltkrieg statt. Gegen SV Hallstadt gibt es einen 2:1-Sieg. Bei den Bambergern spielen Torwart Geo Korb und "Aß" Bergmüller. Durch hochkarätige Neuzugänge wird die Qualität der Mannschaft weiter verbessert. Hans Schäfer, Herder, und Ernst Luther kommen vom 1. FC Nürnberg, dazu Fritz Machate vom Dresdner SC und der Schalker "Meistermacher" Hans "Bumbes" Schmidt als Trainer. 

1946 wird Bamberg Meister der Bayrischen Landesliga und steigt zum 45-jährigen Bestehen in die Süddeutsche Oberliga auf. Aufsteiger Bamberg gewinnt die ersten vier Spiele gegen FV Karlsruhe (2:0), beim FC Bayern München (2:1), gegen VfR Mannheim (2:1) und beim FSV Frankfurt (2:0). Damit stand der 1. FC Bamberg 1901 punktgleich mit dem 1. FC Nürnberg auf dem Platz 1! In dieser Zeit wird Flügelflitzer Hannes Wiesneth berühmt, dessen Markenzeichen sein weißes Stirnband war.

Nach dieser beeindruckenden Serie verläßt das Glück den FC in Person der beiden Leistungsträgern Fritz Machate (FC St. Pauli) und Fritz Wilde (HSV). Fritz Wilde kehrt später wieder zum FC zurück, durch den Verlust von Machate ist aber am Ende der Saison der Abstieg unvermeidlich.

1947/48 schafft es der 1. FC Bamberg zwar in die Qualifikationsspiele zur Oberliga, scheitert aber dort nach einem 1:4 auswärts und 1:1 zu Hause gegen die Südmeister BC Augsburg. Dieselbe Situation bietet sich 1949/50 noch einmal als "Bayrischer Landesligameister", aber auch diesmal bleibt die Chance ungenutzt.

Am 26. Juni 1949 kommt der erste internationale Gast nach dem Krieg nach Bamberg. Der fünffache österreichische Landesmeister Vienna Wien mit Karli Decker gewinnt knapp mit 2:1.

Kuriositäten der Nachkriegsjahre

Zum 45-jährigen Bestehen soll am 30. Mai 1946 ein Freundschaftsspiel des 1. FC Bamberg gegen FC Schalke 04 stattfinden. Auf eigene Kosten (50 000 Reichsmark) wird das Volksparkstadion restauriert und erweitert. 25 000 Zuschauer erwarten daraufhin am Jubiläumstag die Schalker in der Hauptkampfbahn, die jedoch nicht kommen. Aber trotz der Hilfe amerikanischer Dienststellen bleibt der Schalker Bus verschollen. Der Bus war wegen einer Panne liegengeblieben. FC Schweinfurt 05 springt als Spielgegner ein und gewinnt mit 3:2. Die Schalker treffen erst um 2 Uhr Freitag Nacht ein. 12 000 Zuschauer kommen trotz Nieselregens am Samstag, um dann doch den berühmten Schalker "Kreisel" Fritz Szepan, Otto Tibulski und Berni Klodt zu erleben. Schalke gewinnt mit 2:0. Nationaltorwart Hans Klodt pariert tolle Chancen der Bamberger und verhindert das Gegentor. Auf Bamberger Seite laufen Kurt Then, Karl Ernst, Kuno Krügel, Sigi Hewerer, Fred Hoffmann, Hans Donhauser, Hans Schäfer, Schorsch Ulzheimer, Helmuth Schmidt, Fritz Machate und Fritz Wilde auf. Nach dem Spiel touren die Schalker mit den FClern durch die Fränkische Schweiz und besichtigen die verschont gebliebenen Sehenswürdigkeiten.

1. FC Bamberg von 1950 bis 1960

 Bamberg spielt in der II. Liga Süd. Ein besonderes Tor erzielt Verteidiger Karl Ernst am 18. September 1954, als er vor 3000 verdutzten Zuschauern den Ball aus 40 Metern in das Pforzheimer Tor versenkt. Das Spiel gewinnt der 1. FC Bamberg mit 3:1. Neben Stürmer Andi Beßler spielt der legendäre Günter Schneider beim FC. Schneider ist 1950 vom VfL Jahn als Rechtsaußen und Mittelläufer zu Bamberg gewechselt. Nach einem schweren Beinbruch setzt er seine Karriere als Torwart fort.

Nach dem Abstieg 1955/56 steigt der FC 1957/58 als bayrischer Meister (gesichert gegen Wacker München) wieder auf. 1960 steigt der FC aber wieder ab.

Kuriositäten der fünfziger Jahre

Verteidiger Karl Ernst ist seit 1948 Spieler des FC - als erster Vertragsspieler mit einer festen Spesenzuwendung von 50 Mark im Monat. Für jedes gewonnene Spiel erhält er zusätzlich 30 Mark und bei einem Unentschieden 20 Mark. Mit Sonderprämien konnte er im Monat bis zu 280 Mark verdienen.

Zum 50-jährigen Bestehen bestreitet der 1. FC Bamberg am 15. August 1951 ein Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Nürnberg (2:3). Unter den Zuschauern sind auch sechs Spieler, die beim ersten Zusammentreffen der beiden Vereine im Jahre 1901 mitgekämpft haben.

1. FC Bamberg von 1961 bis 1968

Zum 60-jährigen Bestehen des 1. FC Bamberg reicht es knapp nicht zum Aufstieg. Nach Kopf-an-Kopf-Rennen müssen die Bamberger in der Saison 1960/61 dem 1. FC Haßfurt den Vortritt lassen. Der 1. FC Haßfurt ist in den 50er und Anfang der 60er Jahre der Hauptkonkurrent der Bamberger im fränkischen Amateurfußball. 1957 gewinnen die Bamberger mit 6:0, am 19. März 1961 werden sie vor 12 000 Zuschauern an der Flutbrücke mit 1:4 geschlagen. Bis zum Jahr 1968 liefern sich die Bamberger in der neugegründeten Bayernliga (3. Liga) spannende Kämpfe, in den Reihen des 1. FC Bamberg 01 spielen Manfred Fried, Dieser Neumeister und Schorsch Schwappach. 1968/69 muss der FC leider absteigen und ist in der Landesliga Nord nur noch viertklassig. 

Kuriositäten der sechziger Jahre

Der Stürmerstar des 1.FC Dieter Zettelmaier und Leo Rost werden in die deutsche Amateur-Nationalmannschaft berufen. Das Bamberger Volkspark-Stadion wird somit auch zum Austragungsort von Amateur-Länderspielen. Am 2. Mai 1964 spielen Deutschland und Frankreich vor 12 000 Zuschauern gegeneinander (1:1). Am 29. Juni 1966 besiegt Deutschland die Türkei mit 1:0. Am 7.April 1969 wird Italien in Bamberg sensationell mit 2:0 geschlagen. Dieter Zettelmaier verewigt sich in der Torschützenliste der Amateur-Nationalmannschaft mit 13 Treffern für Deutschland. Leo Rost trifft für Deutschland einmal ins gegnerische Tor.

1. FC Bamberg von 1969 bis 1979

 Die Zeit nach dem Fall in die Viertklassigkeit ist geprägt von dem Versuch, wieder aufzusteigen. In der Saison 1972/73 wird deshalb auch Joe Zenger, das ehemalige Mitglied der Meisterelf des 1. FC Nürnberg von 1961 verpflichtet. Außerdem wird der Rentweinsdorfer Walter Hohnhausen vom Bundesligisten Borussia Dortmund verpflichtet. Hohnhausen muss aber erst reamateurisiert werden, bevor er für den 1. FC Bamberg auflaufen darf. Ab dem 16. Spieltag erzielt er noch 18 Tore für die Bamberger und hilft, den Abstieg zu vermeiden.

Zum 25-jährigen Jubiläum der Fußballabteilung des TV 1860 Bamberg spielen die Bamberger 1973 vor 1000 Zuschauern gegen SpVgg Jahn Forchheim.-Der erste Spielertrainer der Bamberger Geschichte, Rolf Lamprecht, schafft mit zwölf Neuzugängen schafft es, dass der FCB 1974/75 die Tabellenführung erreicht. 3000 Zuschauer sehen den 2:1-Heimerfolg der Bamberger gegen den Dritten FC Haßfurt. In Lichtenfels bejubeln sogar 3800 Zuschauer den Bamberger 3:0-Erfolg. Am Ende der Saison steht der Aufstieg in die Bayernliga.

1975/76 steigen die Bamberger aufgrund ihrer eklatanten Auswärtsschwäche ab. Auch der Wechsel des Trainers, der Fürther Weltmeister von 1954 Karl Mai löst Rolf Lamprecht ab, bringt nichts.

1976/77 kann der 1.FC Bamberg den Klassenerhalt am vorletzten Spieltag durch einen 5:1-Sieg gegen Kronach schaffen.

1977/78 steigt der TSV Hirschaid in die Bayernliga auf - zum ersten Mal ist Bamberg nicht mehr die erste Adresse in Bamberg Stadt und Land. Aber schon eine Saison später ist der TSV wieder in die Landesliga zurückgekehrt. Derbys gegen SV Hallstadt, TSV Hirschaid, den SC Reichsmannsdorf und den ASV Sassanfahrt füllen Ende der 70er Jahre die Hauptkampfbahn. Außerdem gibt es zwei Freundschaftsspiele gegen den FC Bayern München (0:9 und 1:12).

1. FC Bamberg von 1980 bis 1988

1980/81 wird von Fußball-Abteilungsleiter Manfred Hässler, FC-Präsident Erich Schüpferling und Trainer Rainhard Weidhaus unbewusst die beste Bamberger Mannschaft seit der 60er Jahre auf die Beine gestellt. Rudolf Krawietz (TSV Hirschaid), Roland Monseler (Viktoria Aschaffenburg), Roland Michel (ASV Herzogenaurach) und der später tödlich verunglückte Armin Boer (SpVgg Büchenbach) verstärken den FC. Die FC-Torfabrik um Mittelstürmer Paul Dippold lockt durchschnittlich 1600 Zuschauer ins Stadion. TSV 1860 München lädt Mittelfeldspieler Wilfried Dull zum Probetraining ein. Zum 80-jährigen Bestehen feiern die Bamberger vor 4500 Zuschauern den Aufstieg mit einem 0:0 gegen den SC Reichmannsdorf.

In der Bayernligasaison 1981/82 werden weiterhin viele Zuschauer ins Stadion gelockt (4000 beim 6:1 gegen ESV Ingolstadt, 4000 beim 3:2 gegen SC Fürstenfeldbruck, 4000 beim 0:0 gegen ATS Kulmbach, 3500 beim 2:2 gegen FC Memmingen, 5500 beim 1:2 gegen den FC Augsburg. Am Ende erreicht der FC den 7. Platz. Gleichzeitig schafft die Reserve die zweite Meisterschaft in Folge und steigt in die A-Klasse auf. Trainer Waidhaus geht nach der erfolgreichen Saison zum VfB Coburg.

Unter Ludwig "Luggi" und Willi Müller aus Haßfurt bricht der FC 1982/83 ein. Unter anderem kassiert der 1. FC Bamberg mit einem 0:7 gegen Wacker München die höchste Niederlage seit 10 Jahren. Am 29. Januar 1983 kommt Reinhard Waidhaus aus Coburg zurück. In der Saison schlägt Bamberg die SpVgg Bayreuth vor 4000 Zuschauern mit 2:1. Der TSV 1860 München (wegen finanziellen Schwierigkeiten zum Zwangsabstieg verdonnert) schlägt der 1. FC Bamberg vor 8000 Zuschauern mit 4:2. Die Bamberger führen 3:0, eh die Löwen auf 2:3 herankommen. Roland Monseler erlöst die FC-Anhänger mit seinem 4:2 und bringt die mitgereisten Löwen-Fans in Rage.

1983/84 steht Bamberg in der "stärksten Bayernliga, die es je gab" nach fünf Siegen in Folge und 10:0 Punkten auf Rang 1. Beim Spiel gegen die SpVgg Fürth im Ronhof (2:1) sorgen 15 000 Zuschauer, davon 4000 Bamberger für Bundesliga-Atmosphäre. Helmut Wolfschmidt hatte den FC in Führung geschossen und war auch maßgeblich an der Revanche (3:1) beteiligt. Mit 4:0 gegen Straubing sicherte sich der FC den Klassenerhalt und das FC-Talent Frank Nitsche erhält daraufhin beim FC Bayern München einen Lizenzspielervertrag.

Vor 7000 Zuschauern schlägt der FC Bayern München 1984/85 die Bamberger im Freundschaftsspiel mit 2:1(Tore: Klaus Augenthaler, Karl-Heinz Rummenigge/ FC-Mittelfeldmotor Günter Schulze).

1985 wird Spandau Berlin mit 9:0 geschlagen und die FC-Junioren schafft den Aufstieg in die Bezirksliga durch 2:1-Sieg gegen Melkendorf als Meister.

1984/85 sorgt die Verpflichtung von Jürgen Täuber vom 1. FC Nürnberg für viel Wirbel. Außerdem kommen Winfried Geier (Schalke 04) und Dietmar Beiersdorfer nach Bamberg. Täuber ist aufgrund fehlender Zuschauereinnahmen schon zu Beginn der Saison nicht mehr bezahlbar. Er bleibt trotzdem ein Jahr beim 1. FC Bamberg. Ein weiterer Tiefschlag des Bamberger Management ist der Deal mit einer Nürnberger Werbeagentur (Härtfelder). Die Agentur bietet Bundesliga-Spieler an, die sich durch Erfolge beim 1. FC Bamberg für Proficlubs empfehlen sollen. Carsten Tusch, Jörg Wolfram, Jürgen Rinke, Kim Konrad (alle Preußen Münster) sowie Goran Pavkovic kommen zum FC. Durch Geldnöte in der Agentur müssen die Spieler Bamberg aber bald wieder verlassen. Das "Modell Kropatschek" ist gescheitert und Fußball-Abteilungsleiter Hässler wirft frustriert das Handtuch. Auch Trainer Reinhard Waidhaus wird entlassen. Der 1. FC Bamberg muss mit Spielern wie Harald Spörl, Jürgen Deuber und Detlef Doktorowski aus der eigenen Jugend die Saison zuende spielen und steigen ab.

Der Schuldenberg, den Bamberg schultern muss beträgt nun 1,7 Millionen Mark. 1,3 Millionen verursacht der misslungene Bau des FC-Clubhauses, einer Immobilie, die eine absolute Fehlplanung darstellte. Feiern sind im verwinkelten Gebäude nicht möglich, die Zinsen 12 000 Mark pro Jahr belasten den FC noch bis zum Jahre 2021. 400 000 Mark sind zusätzliche Unkosten aus dem sportlichen Bereich.

Zur Saison 1986/87 verlassen 24 Spieler den FC. In der Landesliga Nord kommen nur 400 Zuschauer. Der FC steigt wieder ab und spielt nur noch fünftklassig in der Bezirksliga.

Am 29. Februar 1988 stellt der FC Konkursantrag. Die Stadt (CSU-Fraktion) rettet am 23. November 1988 mit dem Notkauf den FC vor dem Aus (Übernahme des teuren Clubhauses). Eine Umlage der Kosten (200 Mark pro FC-Mitglied) wird von einigen FC-Mitgliedern abgeschmettert. Ein Spendenaufruf brachte dann aber doch 37 000 Mark ein, sogar aus Kinshasa, der Hauptstadt des früheren Zaire und der heutigen Demokratischen Republik Kongo kam ein Scheck über 150 Mark vom ehemaligen Bamberg Jürgen Mayer aus der deutschen Botschaft. Der Schwimmverein überweist 1000 Mark an den FC. Auch der TSV Eintracht und der SV Memmelsdorf rufen zur Solidarität auf. Ein von Wolfgang Nagl organisiertes Benefizspiel gegen den 1.FC Nürnberg bringt einiges Geld ein, der FCN verlangt keinen Pfennig und will nicht einmal die Fahrtkosten erstattet bekommen. So konnte der FC gerettet werden.

Kuriositäten der Jahre 1980-88

Aus dem Fränkischen Tag am 20. September 1982 " In einen brodelnden und blutigen Hexenkessel, in dem vier Polizisten durch Stein- und Flaschenwürfe verletzt und 13 Fußballfans festgenommen wurden, hat sich am Samstagnachmittag beim Bayernliga-Spiel 1.FC Bamberg gegen TSV 1860 München (4:2) das Bamberger Stadion verwandelt. Bereits vor Beginn des Spiels hatten sich unter die knapp 9000 Zuschauer rund 450 Anhänger des Münchner Vereins gemischt und sich zu einem geschlossenen Block zusammengerottet. Es handelte sich laut Landeskriminalamt (LKA) um "potente Krawallmacher", die bereits vor dem Spiel für Störungen der Sicherheit gesorgt hatten: Fußballfreunden wurden Jacken vom Körper gerissen und geraubt, beim Betreten des Stadions trugen zahlreiche Münchner Stöcke, Messer, Raketenabschußgeräte und anderes "teuflisches Spielzeug" versteckt bei sich. Es wurde ihnen abgenommen."

Das Tor des Jahrzehnts erzielt der ehemalige Jugend-Nationalspieler Otto Baumgartner. Im Spiel des 1.FC Bamberg gegen Jahn Regensburg am 16. April 1985 nimmt er eine halbe Minute nach seiner Einwechslung einen Pass seines Mannschaftskameraden auf und läuft damit schnurstracks aufs eigene Tor zu. Kurz vor dem 16-Meter-Raum schaut er nach der Position des Torwarts und hämmert das Leder flach und platziert in die Ecke. Erst das Entsetzen der konsternierten Mitspieler läßt ihn gewahr werden, dass er die Seiten verwechselt hat und ins eigene Tor traf.

1. FC Bamberg von 1989 bis 2000

Zu Beginn der 90er Jahre schaut der FC wehmütig zum Nachbarn SC 08 Bamberg, der nun mit tollem Bayernliga-Fußball die Massen begeistert.  Auch im DFB-Pokal gegen Kaiserlautern und Saarbrücken wissen die 08er zu begeistern. Danach ist es die SpVgg Stegaurach, die vor den Bambergern stehen und zu begeistern wissen. In den 90er ist der FC nur 2 Jahre viertklassig. Am 5. Juni 1992 schaffte der Club über die Aufstiegsrelegation in der Regenschlacht von Rimpar (2:1) an der Haßfurter Flutbrücke den Aufstieg in die Landesliga Nord. Am Erfolg sind auch die ehemaligen Jugendspieler Uli Doktorowski, Michael Fleischmann, Stefan Funk oder Frank Görtler beteiligt.

1993/94 steigt der FC wieder ab. Mitten in der Saison verliert der FC dabei auch noch seinen Hauptsponsor. In der darauffolgenden Saison scheitert der FC knapp in der Aufstiegsrunde an FT und DJK Schweinfurt.

Zu Beginn 1996/97 übernimmt Uli Pechtold, ein ehemaliger Profi des 1. FC Nürnberg die Trainerstelle und setzt sich das Ziel, mit Hilfe der FC-Jugend und den Rückkehrern Norbert Röhrer, Jürgen Deuber, Georg Roppelt, Jochen Franzke und Oliver Schramm den Aufstieg in die Landesliga zu realisieren. Als Tabellenzweiter qualifiziert sich der FC für die Aufstiegsrunde. Vor knapp 1000 Zuschauer schafft es der FC tatsächlich in einem spannenden Spiel und anschließenden Elfmeterschießen, sich mit 5:3 gegen Unterpleichfeld durchzusetzen.

Auch in den kommenden Jahren war der FC in der Landesliga vertreten. Während der Klassenerhalt 1997/98 noch Ziel war, konnte der FC in den kommenden Jahren immer besser abschneiden (1998/99 Platz 8, 1999/2000 Platz 4). 2001 wurde das 100-jährige Bestehen des Vereins feierlich begangen. Unter anderem wurde im Buch "Als der Domreiter violett wurde" die Geschichte des Vereins in einmaliger Form zusammengefasst.

 


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